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In der Serie 'Space Over Time' wird sichtbar gemacht, wie sich ein beobachteter Raum über einen bestimmten Zeitraum verändert. Nur wenige von uns kennen 'Schlitzkameras', aber alle haben wir schon einmal das Zielfoto eines Sprint- oder Pferderennens gesehen - hier kommen Schlitzkameras zum Einsatz. Mit Hilfe von Schlitzkameras kann eindeutig bestimmt werden, wer die Ziellinie als erstes überquert hat. Wie funktioniert eine Schlitzkamera und wie unterscheidet sie sich von herkömmlichen Fotoapparaten? Bei einer herkömmlichen analogen Kamera öffnet sich der Verschluss für einen kurzen Augenblick und das einfallende Licht belichtet den Film. Das Foto zeigt dann auf der x-Achse und auf der y-Achse jeweils eine Raumdimension. Die Zeitdimension ist nicht sichtbar. Bei einer Schlitzkamera ist der sehr schmale, schlitzförmige Verschluss längere Zeit offen und während der Öffnungszeit wird der Film hinter dem Verschluss kontinuierlich transportiert. Hier wird also nur ein sehr kleiner Raumausschnitt betrachtet - dieser bildet dann die y-Achse des Fotos. Die x-Achse des Fotos ist die Zeit, denn der Film wird ja während der Belichtung kontinuierlich am Schlitz vorbei transportiert. Auf diese Weise kann sichtbar gemacht werden, wie sich der beobachtete Raum über die Zeit hinweg verändert. Eine Realität, die wir mit unseren Sinnesorganen nicht wahrnehmen können - und genau das ist das Thema dieser Serie: das 'Sichtbarmachen' einer Realität, die zweifelsohne eine Realität ist, die wir so aber nicht wahrnehmen können. Oder anders ausgedrückt, das, was wir Menschen mit unseren Sinnesorganen wahrnehmen können, ist nicht unbedingt "Alles" - es gibt durchaus Dinge, die real sind, auch wenn wir sie nicht wahrnehmen können. Für diese Serie werden sich drehende Objekte aufgenommen (viele Tausend Schlitzkamera-Fotos von jedem Objekt). Die hier abgebildeten Werke sind jeweils 72 Sekunden von einer Ananas, einer Melone, einer Schale mit Erdbeeren, einer Banane, einer Birkenfeige und einem italienischen Mahl, bestehend aus roter Zwiebel, Knoblauch, Spaghetti, Basilikum und Parmesan. Mit dieser Technik entstehen futuristisch anmutende Werke wie aus einer anderen Welt, dabei sind es doch nur Bilder einer Realität, die wir nicht sehen können.

Aus der Serie "Space over Time"

Alle Werke dieser Serie:
Giclée-Print
Canson Infinity Platine Fibre Rag 310 g/m²
N° 1 - 30 x 20 cmSteffen Freiling Fine Art PrintsListen - 100 x 60 cmGrems - 120 x 40 cmMelon Ball - 140 x 65 cmZi Skopa - 74 x 46 cmFloat - 120 x 40 cmBreakfast at Maui  - 93 X  110 cmTouch - 50 x 32 cmApples - 80 x 44 cmOjijitka - 60 x 33 cmWahuta Sa - 100 x 67 cmItaliano - 160 x 76 cmWash Tay - 65 x 34 cmEchoes - 150 x 50 cmYour Path - 110 x 60 cmBuddha in the Mirror - 112 x 60cmVein - 65 x 43 cmSnake - 65 x 43 cmWakpa - 146 x 130 cm