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East Side Gallery BerlinEast Side Gallery Berlin - An outstanding international art monument
Fotos, video und Produktion: Steffen Freiling
Musik: devil named Jones
Musik aufgenommen @ Tricone Studios, Berlin.
Die gesprochenen Texte im Video sind Zitate von Gemälden der East Side Gallery und eingesprochen von Jim Chase, Julien Lasala, Robert Johansson und Steffen Freiling


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Das Projekt

Die East Side Gallery Berlin ist das längste zusammenhängende und noch erhaltene Mauerstück der ehemaligen Mauer zwischen Ost- und West-Berlin. 1990 wurde dieses Mauerstück auf Initiative der beiden Künstlerverbände VBK (DDR) und BBK (BRD) von 129 Künstlern aus 20 Ländern bemalt.

Nach der letzten Renovierung im November 2009 habe ich die frisch renovierte East Side Gallery in über 450 Einzelaufnahmen fotografiert und aus den Einzelaufnahmen ein zusammenhängendes Panoramafoto mit beeindruckenden Dimensionen erstellt: 655.000 x 3.500 Pixel - oder anders ausgerückt, das Foto könnte mit einer Breite von 110 Metern noch in Fine Art Qualität ausgedruckt werden.
Aus dem Panoramafoto habe ich eine 20minütige Video-Installation erstellt, die den Eindruck eines Spaziergangs entlang der East Side Gallery vermittelt. Für die musikalische Begleitung wollte ich etwas Besonderes und habe daher eine international besetzte Berliner Band gebeten, Musik für dieses Video zu komponieren. Alle Songs wurden im Funkhaus Berlin, dem ehemaligen Sitz des „Rundfunks der DDR“, aufgenommen.


Die Geschichte der East Side Gallery

Walter Ulbricht sagt am 15. Juni 1961, dass niemand die Absicht hat, eine Mauer zu errichten. Zwei Monate später beginnen die Arbeiten zum Bau der Berliner Mauer. Eine Mauer, die fortan nicht nur die beiden deutschen Staaten, sondern auch die Völker der Welt trennt. Eine Mauer an der zwischen 1961 und 1989 mindestens 138 sterben.
Am 9. November 1989 fällt die Mauer.
Im Dezember 1989 schlagen die beiden Künstlerverbände VBK (DDR) und BBK (BRD) dem DDR Ministerrat das Projekt „East Side Gallery“ vor.
Ab Januar 1990, keine zwei Monate nach dem Fall der Mauer, beginnen die ersten Künstler die ehemalige Mauer zwischen Ost und West zu bemalen.
Es ist eine Ironie des Schicksals, dass die Eröffnung der East Side Gallery eine der letzten Amtshandlungen des Ministerrats der DDR ist. Die East Side Gallery wird am 28. September 1990 eröffnet - am 3. Oktober 1990, also nur fünf Tage später, ist die DDR Geschichte und die beiden deutschen Staaten sind wiedervereint.
Eine Mauer, welche jahrelang die Völker der Welt trennte, vereint nun die Völker der Welt über die Kunst. Bis zu 10.000 Besucher pro Tag sehen sich dieses 1316 Meter lange Originalmauerstück und internationales Geschichts- und Kunstmonument an.
Nach Presseangaben wurden auf 'Wunsch' eines Investors 2013 Teile der East Side Gallery abgerissen. Es ist eine weitere Ironie des Schicksals, dass dieser Investor, ebenso nach Presseangaben, zu DDR-Zeiten ein „IM“ war - ein inoffizieller Mitarbeiter des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit.